An dem Punkt, an dem ich im Leben angekommen bin, kann ich nur sagen, dass ich glaube, dass nicht zu masturbieren (bzw. nicht zu „PMO-en“) meinen Lebensweg und meine Lebenslage wirklich (positiv) verändert hat…

[Übersetzter Erfahrungsbericht (0.social.anxiety.pdf)] #626

Es ist erstaunlich, wenn einen das trifft
http://www.reddit.com/r/NoFap/comments/ujz69/its_amazing_when_it_hits_you/

Wow. Es ist unglaublich, was das (das „Nicht-PMOen“) in mir alles zu bewirken beginnt. Heute, vor einigen Stunden, begann ich zu weinen. (Denn) ich fühlte mich einfach so „scheiße“. Ich musste immer wieder daran denken, dass ich seit 3 Jahren keine Freundin (mehr) hatte, dass ich das Gymnasium mit Müh und Not in der vorgesehenen Zeit abschließen konnte, dass alle meine Freunde eigentlich nur „Trinkfreunde“ sind (Anm. des Üb.: damit meint der Beitragsschreiber wohl Freunde, mit denen man nur Alkohol trinken gehen kann und mit denen ansonsten sozusagen nichts anzufangen ist) und dass ich deswegen masturbiere, weil ich ein zu großer Feigling bin, um mir eine richtige Freundin „zuzulegen“. Im Grunde hat das dazu geführt, dass ich jeden negativen Aspekt meines Lebens sozusagen mit dem Vergrößerungsglas betrachtet habe und deswegen wurde ich emotional. Das hört sich wie das genaue Gegenteil der Resultate an, die das Nichtmasturbieren (bzw. „Nicht-PMO-en“) normalerweise bewirkt.

Aber später, ungefähr vor einer Stunde, traf es mich (wie aus heiterem Himmel), wie verblüffend diese ganze Sache doch (eigentlich) ist (Anm. des Üb.: gemeint sind hier wohl die Auswirkungen der Enthaltsamkeit). Denn ich sah mir in den letzten 14 Tagen genau null Mal Pornos an, berührte mich selbst nur ein einziges Mal, jagte 3 Frauen „nach“, verliebte mich in eine Frau, begann zu planen, was ich mit mir selbst nach dem Gymnasium anfangen möchte, begann ein Buch zu lesen, das ich (eigentlich) schon monatelang zu lesen beginnen wollte und ging mit meinen Freunden und mit Leuten, die ich in Lokalen traf bzw. die dort angestellt waren, „sozialer“ (als früher) um. Ich fühle mich (allgemein) (fast, Anm. des Beitragsschreibers) zufrieden und denke positiver über meine Zukunft bzw. über mein Leben. Anstatt in einem „Nebel“ der Scham, der Verwirrung und des Zweifels zu leben, sehe ich der Zukunft (nunmehr) mit Optimismus entgegen.

Ich möchte mit meinen Ausführungen nicht die Situation von jemand anderem beurteilen, d.h. wenn sich irgendjemand, der eine ebenso lange (PMO-freie) Zeit hinter sich gebracht hat wie ich, nicht so fühlt wie ich, dann soll sich dieser deswegen nicht entmutigt fühlen. Ich möchte stattdessen jeden (Leser) ermutigen(, den „Neustart-Prozess“ durchzuführen). Und ich sollte hinzufügen, dass ich nicht denke, dass nicht zu masturbieren (bzw. nicht zu „PMO-en“) die einzige Sache sei, die man tun muss, um sein Leben zu verbessern. Aber an dem Punkt, an dem ich im Leben angekommen bin, kann ich nur sagen, dass ich glaube, dass nicht zu masturbieren (bzw. nicht zu „PMO-en“) meinen Lebensweg und meine Lebenslage wirklich (positiv) verändert hat…und ich glaube, dass dies auch weiterhin der Fall sein wird. Daher möchte ich jedermann (hier auf YBOP) ermutigen, das Leben positiv zu sehen, fleißig an den eigenen Problemen zu arbeiten und zusammenzuhalten. Wir können (gemeinsam) (an unseren Problemen) wachsen. Wir können triumphieren. Wir können uns verändern.
(Nachträgliche) Editierung (durch den Beitragsschreiber): Ich habe es geschafft, das Rendezvous mit dem Mädchen zu kriegen :-)

(Anm. des Üb.: im o.a. von mir übersetzten Beitrag ist von diesem Mädchen nicht die Rede, d.h. dass vermutlich im englischen Originalposting von diesem Mädchen die Rede ist.)


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