Ich komme immer noch Stück für Stück weiter „aus meiner Schale“ heraus und meine Persönlichkeit beginnt wirklich, sich wieder zu zeigen…

[Übersetzter Erfahrungsbericht (0.social.anxiety.pdf)] #621

http://www.reuniting.info/blogs/needhops/reboot-2-day-57#comment-78187

Es erstaunt mich, dass sich bei mir nach wie vor positive Veränderungen einstellen (Anm. des Üb.: Leider wissen wir nicht genau, wie lange sich der Beitragsschreiber schon enthält bzw. wann er damit angefangen hat, wenigstens scheint im Beitrag nichts darüber zu stehen). Ich komme immer noch Stück für Stück weiter „aus meiner Schale“ heraus und meine Persönlichkeit beginnt wirklich, sich wieder zu zeigen. Ich habe das Gefühl, dass ich jemand bin, der mehr Zeit für seine Wiederherstellung braucht, weil ich mir auf meinem (Lebens-)Weg einige schlechte Dinge angewöhnt habe, die wahrscheinlich das Ergebnis meiner Pornonutzung sind, die aber nicht direkt durch meine Pornonutzung verursacht wurden.

Während der letzten 5 Tage war ich auf einem Familientreffen. Normalerweise verhalte ich mich während solcher Anlässe (ungewollt, Anm. des Üb.) sehr „anti-sozial“ und peinlich, aber dieses Mal war ich sehr „lebhaft“ (gemeint ist hier wohl kontaktfreudig, gesellig etc., Anm. des Üb.) und sozial. Ich hatte (sogar) die ganze Zeit über Spaß. In der Vergangenheit gelang es mir möglicherweise, den anderen Familienmitgliedern einen Tag lang äußerlich eine (soziale) Fassade vorzuspielen, aber ich fühlte, dass mich das viel Kraft kostete. Außerdem muss ich normalerweise betrunken sein, um mich so zu öffnen, wie ich das (auf diesem Familientreffen) tat, aber ich trank dort gar nichts. Man konnte dort zwar Alkohol trinken, aber ich machte davon einfach keinen Gebrauch. Ich benutzte den Alkohol (in der Vergangenheit) (normalerweise) dazu, um mich zu entspannen und um „lockerer“ zu werden, aber jetzt, da ich (dafür) keinen Alkohol mehr brauche, wurde ich zu einem „sehr gemäßigten Trinker“. Ich fühle in letzter Zeit (auch) ein sehr großes Selbstvertrauen.

Ich bin (in letzter Zeit) auch höhere soziale Risiken eingegangen, wie ich in meinem letzten Beitrag erwähnte (Anm. des Üb.: hier soweit ich sehen kann nicht abgedruckt). Das ist ein viel besseres Gefühl als das, das man hat, wenn man sich ständig Sorgen darüber macht, „das Richtige“ zu sagen. Auch das zahlt sich wirklich aus.


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