In den letzten paar Monaten war meine Motivation, Frauen hinterherzujagen und mit ihnen zusammen zu sein, größer als jemals zuvor in meinem Leben…

[Übersetzter Erfahrungsbericht (0.social.anxiety.pdf)] #616

Ich bin heute ein anderer Mensch als zu dem Zeitpunkt, als ich dieses Experiment begann
http://www.reddit.com/r/pornfree/comments/u792r/pornfree_has_motivated_me_to_seek_women/

Jemand von der „Nicht-Masturbier-Bewegung“ gab mir am Anfang („meiner Reise“) den Ratschlag, meinen Pornokonsum einzuschränken, aber ich nahm das nicht ernst (bzw. quittierte das mit einem Lachen). Aber dann, als ich mir die YBOP Internetseite http://www.yourbrainonporn.com angesehen hatte und mehr Erfahrungsberichte über das „Nichtmasturbieren“ (bzw. „Nicht-PMO-en“) gelesen hatte, entschloss ich mich, es zu versuchen. Es dauerte nicht einmal eine Woche, bis ich begriff, dass ich ein (ernsthaftes) Problem mit den Pornos hatte. Wahrscheinlich war diese Ahnung(, dass ich mit den Pornos ein Problem habe,) schon früher vorhanden, im Hintergrund meines Verstandes, aber ich habe dem keine Taten folgen lassen. Denn schließlich schaut sich das ja JEDER an, richtig?

Mein Plan war, solange damit (mit der Enthaltsamkeit etc., Anm. des Üb.) weiter zu machen, bis ich „flachgelegt“ werden würde (bzw. bis ich eine „flachlegen“ würde, Anm. des Üb.)…aber das ist nur ein „Teil des Puzzles“ an dieser Sache. In den letzten paar Monaten war meine Motivation, Frauen hinterherzujagen und mit ihnen zusammen zu sein, größer als jemals zuvor in meinem Leben. Ich bin mir jetzt mehr „des Blickes“ bewusst (Anm. des Üb.: gemeint ist hier wohl der Blick, den Frauen einem Mann zuwerfen, an dem sie interessiert sind). Wenn Sie selbst noch nicht so weit sind, diese subtile Veränderung in der Art und Weise, wie sich die Augen (einer Frau) bewegen(, wenn sie Sie ansieht), wahrzunehmen, dann kann ich Ihnen versichern, dass das eine ziemlich intensive Erfahrung ist und dass es auch ein wenig „entnervend“ / nervig auf einen wirkt (allerdings auf „eine gute Art und Weise“, Anm. des Beitragsschreibers). Ich bin mir des Umstandes, dass ich jetzt noch nicht weiß, wie ich mit dieser (weiblichen) Aufmerksamkeit umgehen soll, voll bewusst.

Vor ungefähr einer Woche trat ich (der Datingbörse) „OKcupid“ bei und obwohl ich persönlich einige Zweifel (an diesem Beitritt bzw. der Sinnhaftigkeit der ganzen Sache) habe, war die „Antwortquote“ auf mich (bzw. auf mein Profil etc., Anm. des Üb.) ziemlich gut. Ich kam einem Rendezvous ziemlich nahe, aber sie hat mich dann sitzen lassen. Aber ich „texte“ bereits mit einer neuen, schöneren Frau. Eine Sache, die seltsam ist und von der ich nicht dachte, dass sie passieren würde, ist, dass ich wegen all der („frauentechnischen“) Möglichkeiten, die es da draußen gibt, quasi völlig überwältigt bin. Ich muss nicht der „perfekte Mann“ sein, um eine Freundin zu finden. Ich muss mich einfach nur bemühen.

Ich sollte auch erwähnen, dass ich (früher) in sozialen Situationen gewöhnlich unter einer psychologisch bedingten Angststörung litt. Die Auswirkung davon war im Grunde, dass es für mich wie eine (Art) Folter war, in sozialen Situationen zu sprechen (bzw. sprechen zu müssen, Anm. des Üb.). Ich habe aufgrund dessen viele (psychologische) Therapien gemacht und ich werde deswegen jetzt auch wieder mit (entsprechenden) Medikamenten behandelt…ich habe diese (nämlich) eine beträchtliche Zeitspanne lang nicht mehr eingenommen. Und trotzdem habe ich mich noch nie so motiviert (wie jetzt) gefühlt, mit einer Frau zusammen zu sein und ich mache dafür zum größten Teil den Umstand verantwortlich, dass ich mit den Pornos aufgehört habe. Ich weiß, dass ich meine (persönlichen) Mängel habe, aber auf der anderen Seite habe ich auch viel zu bieten.

Dieses (Nichtmasturbier-)Experiment ist – von den Experimenten, die ich mich durchzuführen entschlossen habe – eines der Experimente, das einen besseren Ausgang hatte (als die meisten anderen, Anm. des Üb.). Ich bin jetzt motivierter als jemals zuvor und näher dran als jemals zuvor, eine Freundin zu finden.


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