In meinem jugendlichen und naiven Gemüt erschien mir das Masturbieren als die „ultimative Lösung“…

[Übersetzter Erfahrungsbericht (0.social.anxiety.pdf)] #607

Das „Nichtmasturbieren“ hat mein Gehirn geheilt, aber was kann ich für meinen Körper tun?
http://www.reddit.com/r/NoFap/comments/u4phh/nofap_has_cured_the_brain_but_what_can_i_do_about/

Um eine lange Geschichte abzukürzen…wie viele von Euch habe auch ich in meinen frühen Jugendjahren zu masturbieren begonnen. Um genau zu sein war ich damals 12 Jahre alt. Aus welchem Grund tat ich das? Eigentlich aus einem ziemlich banalen Grund: „Es fühlte sich gut an“. In meinem jugendlichen und naiven Gemüt erschien mir das Masturbieren als die „ultimative Lösung“ (Anm. des Üb.: sehr wahrscheinlich meint der Beitragsschreiber hier „die ultimative Lösung“ für all seine damaligen Probleme, z. Bsp. mit Frauen, Anm. des Üb.). Dann kamen natürlich die Internetpornos und in den nächsten 6 oder 7 Jahren war ich nichts weiter als ein bemitleidenswerter Verlierer („Looser“), der nicht den Mut aufbringen konnte, ein Mädchen um ein Rendezvous zu bitten und der sich dennoch zur selben Zeit ständig mit den folgenden Gedankengängen tröstete: „Wer braucht diese furchtbar hässlichen Miststücke, wenn mir die schönsten Frauen der Welt „zur Verfügung stehen“?“ Nur brauchte ich diese („schönsten Frauen“) (eigentlich) nicht. (Anm. des Üb.: Mit diesem Satz möchte der Beitragsschreiber wohl ausdrücken, dass er vor allem eine Beziehung mit einer zu ihm passenden Frau gebraucht hätte.) Und ebenso braucht sie keiner, der glaubt, dass Pornostars besser seien als reale Frauen – ganz egal, wie „heiß“ (hawt) solche Pornostars auch erscheinen mögen (und selbst diese Schönheit ist zweifelhaft, wegen der ständig zunehmenden Popularität von künstlichen Brüsten, Lippen, Gesichtern…und so ziemlich allem anderem).

Jedenfalls kam vor 3 oder 4 Monaten mein „Moment der Klarheit“ – wie das einige (hier) bezeichnen – und ich habe begriffen, wie bemitleidenswert meine ganze Existenz (in dieser Hinsicht) war. Ich traf (daher) die Entscheidung, mit dem Masturbieren ein für allemal aufzuhören, denn ich fühlte, dass das für mich eher zu einer Sucht als zu einem (wirklichen) Bedürfnis geworden war. Aber ich machte immer noch damit weiter, mir Internetpornos anzusehen, denn hey, es ist ja nichts falsch daran, sich ein paar „Brüste und Ärsche“ anzusehen, nicht wahr? Falsch. Erst, als ich – wie viele von Euch – YBOP http://www.yourbrainonporn.com entdeckte, wurde mir klar, was die Quelle all meiner Probleme (auf diesem Gebiet) war.

Jetzt möchte ich mit meinen Erzählungen zeitlich bis zum heutigen Tag „vorspringen“, denn ich glaube, dass Ihr sicherlich erraten könnt, wie sich die Dinge ab diesem Zeitpunkt (in meinem Leben) entwickelt haben…sollen wir? Ich habe jetzt seit ca. einem guten Monat nicht mehr masturbiert und mir (auch) keine Internetpornos mehr angesehen…und ich begann einige der positiven Auswirkungen, von denen (auf YBOP) häufig berichtet wird, auch an mir selbst festzustellen, wie z. Bsp. eine gewaltige Steigerung meines Selbstvertrauens, eine merkliche Verbesserung meiner sozialen Fähigkeiten und nicht zuletzt habe ich damit angefangen, mich in der Nähe von Frauen viel natürlicher und „gewinnender“ zu verhalten…und ich habe damit begonnen, aktiv nach einer realen Sexpartnerin zu suchen. Leider ist es so, dass eine langfristige Beziehung für mich momentan nicht in Frage kommt, weil meine Tage mit Terminen bzw. mit Dingen, die ich erledigen sollte, überladen sind. Aber nachdem ich gelernt habe, dass es nicht so kompliziert ist, wie man annehmen würde, eine Frau um ein Rendezvous zu bitten oder sogar, sie dazu zu bringen, Sex mit einem zu haben, sind das definitiv Ziele geworden, die ich anstrebe.


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